Samstag, 30. November 2013

Kein Ort ohne dich von Nicholas Sparks

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Der 91 jährige Ira Levingston hat in den verschneiten Bergen einen schweren Autounfall und ist schwer verletzt. Leider kann er sich nicht alleine aus dem Auto befreien und so ist er im Auto eingesperrt und kann nur eines Tun nämlich warten. Seine Erinnerungen an seine verstorbene Frau Ruth halten ihm am Leben. Wird ihn jemand finden und kann er noch gerettet werden?

Gleichzeitig kämpfen Luke und Sophia, ein junges Paar, um ihre Liebe. Sie sind sehr unterschiedlich und eine gemeinsame Zukunft scheint aussichtslos. Aber vielleicht gibt es ja für beide Generationen noch Hoffnung.

Diese Geschichte von Nicholas Sparks hat es mal wieder geschafft mich zu Tränen zu rühren. Ich hatte es nicht vor, aber leider hat der Wasserfall auch diesmal wieder sehr früh eingesetzt. Ich liebe die Bücher von Herrn Sparks. Auch dieses war wieder sehr gefühlvoll, unterhaltsam, aber auch sehr romantisch. Der Autor versteht es wieder einmal mich an seine Geschichte und an der Gefühlswelt der hier beschriebenen Protagonisten teilhaben zu lassen und mich zu fesseln. So hatte ich gar keine Möglichkeit das Buch wegzulegen. Sofort musste ich wissen wie geht es weiter. Was passiert im Auto mit Ira, welche Erinnerungen hat Ira an Ruth und wie ist ihre Liebe entstanden und gewachsen, wie wird die Geschichte von Sophia und Luke weitergehen. All das hat mich in eine Lesetrance versetzt und ich hatte dieses wunderschöne gefühlvolle Buch viel zu schnell beendet und ausgelesen.

Für mich gibt es hier nur eine Bewertungsmöglichkeit. Volle Punktzahl, Favouritenstatus für Herrn Sparks und eine Leseempfehlung für Fans gefühlvoller und romantischer Liebesgeschichten. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Donnerstag, 28. November 2013

Einmal Himmelblau und zurück von Andrea Bielfeldt

Gibt es Liebe auf den ersten Blick?

Johanna, von ihren Freunden auch Jo genannt, ist Single. Sie ist aufgrund ihrer Vergangenheit etwas verunsichert und muss sich in ihrem Leben gerade wieder zurechtfinden. Zusätzlich hat sie ihren Hauptjob auch noch verloren. Also arbeitet sie etwas mehr in ihrem Nebenjob im Brauhaus. Hier hat sie auch einen sehr netten Kollegen und Freund an ihrer Seite, den schwulen Tom. Jo versucht also gerade wieder mit ihrem Leben klarzukommen und an die Liebe auf den ersten Blick glaubt sie auch nicht, bis sie an einen Adventstag genau diese erlebt. Sie ist beim Anblick des attraktiven John sofort Feuer und Flamme und verbringt den weiteren Abend sowie eine unvergessliche Nacht mit ihm. Wie wird die Geschichte von Jo und John weitergehen bzw. kann es für die beiden eine Zukunft geben?

Bei dieser Geschichte von Andrea Bielfeldt handelt es sich um eine kurze Geschichte von ca. 100 Seiten in der der Leser in die Gefühlswelt von Jo eintauchen kann. Der Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm und die Geschichte läßt sich flott und zügig lesen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und es macht Spass den Beiden bei ihrem Kennenlernen über die Schulter zu schauen.

Mich hat dieses Buch gut unterhalten und ich bewerte diese Geschichte mit 8 von 10 Punkten. Es würde mich wirklich sehr freuen noch mehr von der Autorin zu lesen. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Mittwoch, 27. November 2013

Der Junge, der Glück brachte von Nicholas Vega

Schöne gefühlvolle Geschichte

Lynette verliert durch einen Unfall ihre Mutter und plötzlich steht sie mit ihren Geschwistern und ihrem Vater alleine da. Ihre Welt bricht zusammen, den Verlust kann sie schwer verkraften. Ihr Vater hat nicht die Kraft sie aus ihrer Trauer zu befreien, hat er doch zuviel mit seinen eigenen Ängsten und Emotionen zu kämpfen. Eines Tages bekommt Lyn vom Spielothekbetreiber Herrn Odes ein Buch mit den Titel "Der Junge, der Glück brachte" ausgeliehen, dass sie solange behalten darf, solange sie es braucht. Erst weiß Lyn nicht was sie mit dem Buch machen soll, denn nach lesen steht ihr gerade nicht der Sinn. Aber dann beginnt sie zu lesen und begegnet Jeronimus. Einem ungewöhnlichen Jungen, der mithilfe von Kristalleiern Glück unter die Leute bringt. Doch schon bald erkennt Lyn, dass Jeronimus derjenige ist der ihre Hilfe. Wie wird ihre gemeinsame Geschichte enden?

Diese Geschichte von Nicholas Vega entführt den Leser nach Immerheim zu Jeronimus, der in einem Turm lebt und den Leuten Glück übergibt. Schnell kristallisiert sich heraus, dass das Glück von jedem unterschiedlich wahrgenommen, genutzt bzw. erkannt wird. Mit philosophischem Geschick bringt der Autor dem Leser seine Definition von Glück näher, die man für sich selbst auch übernehmen kann oder aber seine eigene Defintion finden kann. Mich hat die Sichtweise des Autors und seine Erklärung zum Thema Glück nachhaltig beeindruckt. "Glück ist wie Wasser in der Hand. Es zerrinnt, aber es bleibt immer ein bisschen für einen zurück."

Nachdenklich habe ich die Geschichte beendet, suchend bin ich zurückgeblieben, aber glücklich bin ich, dass ich diese Geschichte für mich entdeckt habe. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl und ich hoffe sie schenkt dem ein oder anderen auch ein bisschen Glück.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Dienstag, 26. November 2013

Schwindelanfälle von Ursula Schröder

Wie das Leben so spielt

Greta, Max und Judith, seine kleine Schwester, sind zusammen in der gleichen Straße aufgewachsen. Nach der Schule haben sich aber ihre Wege getrennt. Max und Judith wohnen momentan zusammen mit Ben, Judiths Freund, in einer WG. Max ist mittlerweile Assistenzarzt in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses. Hier begegnen sich Max und Greta wieder. Bloß scheint Greta nicht Greta zu sein. Sie ist in der Klinik unter dem Namen ihrer Freundin Frederike erschienen und gibt sich als diese aus. Max erkennt seine ehemalige Kindheitsfreundin aber sofort und auch Greta erkennt sehr schnell hinter dem Arzt den einst pummeligen Freund Max wieder.

Wie soll sie ihm diese Situation bloß erklären. Max wundert sich natürlich wegen ihrer Maskerade im Krankenhaus, aber er verrät sie nicht sofort und spielt ihr Spiel mit. Fordert sie aber mit einem zugesteckten Zettel auf, sich am Abend bei ihm telefonisch zu melden. Max merkt sehr schnell, dass sein Herz nur noch für Greta schlägt. Sofort trennt er sich von seiner Freundin Katja und merkt leider nicht welche Kettenreaktion er mit seiner Handlung auslöst.

Diese Geschichte von Ursula Schröder ist ein wunderbarer und unterhaltsamer Roman für Frauen, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Besonders konnte ich mich mit der Persönlichkeit von Judith identifizieren, die mir im Lauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist. Der Erzählstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich geradezu durch die Geschichte geflogen bin. Es war mir ein Genuss die Geschichten der Freunde zu erleben und zu erkennen, wie zum Schluss die einzelnen Fäden zueinander gefunden haben.

Diese Geschichte ist ein typischer Frauenroman, der sehr unterhaltsam geschrieben ist. Für diese Erzählleistung gebe ich 9 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude


Montag, 25. November 2013

Das Buch der Fälscher von Charlie Lovett

Eine großartige Geschichte

Es ist kalt in Wales im Februar. Das muss auch Peter Byerly, Buchhändler und Antiquar, feststellen, als er sich hier nach dem tragischen Tod seiner Frau in einem kleinen Dorf vor der Welt versteckt. Als ihm durch einem Zufall ein Manuskript mit handschriftlichen Randbemerkungen von William Shakespeare in die Hände fällt, scheint einer seiner Träume wahr zu werden. Als begeisterter Bibliophiler ist er vollkommen hingerissen, aber ist dieses Buch auch wirklich echt oder handelt es sich um eine Fälschung. Auf der Suche nach der Wahrheit trifft er auf die lebenslustige Liz, die ihn ein wenig aus seinem Schneckenhaus herauslocken kann. Doch bald geschieht ein brutaler Mord und die Beiden müssen erkennen, dass die Suche nach der Wahrheit auch ein Spiel auf Leben und Tod ist.

Dieses Buch von Charlie Lovett ist einfach fantastisch. Ganz langsam tasten wir uns an die Geschichte von Peter heran. Der Autor erzählt uns die Geschichte abwechselnd auf 3 unterschiedlichen Zeitebenen. Einmal befinden wir uns in der Zeit nach dem Tod seiner Frau. Dann begleiten wir Peter während seines Studiums, wir tauchen ein in die Zeit von William Shakespeare.

Charlie Lovett schafft es in diesem Buch die drei Handlungstränge so nebeneinander zu erzählen, dass er Spannung aufbaut und die Handlungssträge schlussendlich eine komplette Übersicht über die Ereignisse gibt und der Leser gegenüber Peter sogar einen vermeintlichen Wissensvorsprung hat. Die Erzählweise von Charlie Lovett hat mich stark begeistert, mitgerissen und in die Welt von Peter entführt.

Diese Geschichte ist meiner Ansicht nach ein Muss für jeden Bibliophilen und ich vergebe natürlich 10 Punkte. Diese schöne und spannende Geschichte hat bei mir den Favouritenstatus erreicht. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude 


Sonntag, 24. November 2013

Die Wahrheit steht zwischen den Seiten von Annette Warsönke

Die etwas andere Ermittlerin

Als der Philosoph Janus Lilienstein stirbt, glaubt Athene nicht an einen natürlichen Tod. Sofort beginnt sie in diesem Fall zu ermitteln und holt sich hierbei die Hilfe von ihren Freund Merkur, der sie tatkräftig bei ihren Ermittlungen unterstützt. Schnell müssen die Beiden erkennen, dass Janus nicht der Einzige ist, der unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Bei ihren Nachforschungen kommen immer mehr Einzelheiten zu Tage, die zusammen allmählich ein Gesamtbild entstehen lassen, dass aufzeigt, wer Schuld tragen könnte an dem Tod von Janus. Insgesamt gibt es einige philosophische Rätsel zu lösen, aber die Zeit drängt. Denn schon bald kommt es zu einem neuen Todesfall. Athenes detektivischer Spürsinn ist gefragt und dabei ist sie nur eine Schreibmaschine.

Dieser Krimi von Annette Warsönke ist mal eine Geschichte der etwas anderen Art. Hier ermittelt die Schreibmaschine des Toten mithilfe des Staubsaugers Merkur, da dieser im Haushalt des Professors einfach den besseren Bewegungsspielraum besitzt und sich etwas umhören kann. Die Autorin schafft es mit ihrem Erzählstil den alltäglichen Dingen, wie Föhn, Spiegel oder auch Briefkasten eine Stimme zu geben und allen Gegenständen Leben einzuhauchen. Die Persönlichkeiten der Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und beschrieben.

Durch die Verwendung von kurzen Kapiteln schafft die Autorin Spannung und ermöglicht dem Leser Einblick in viele Lebensbereiche des Toten, die aber noch zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden müssen, um schließlich die Lösung zu erkennen.

Mir hat dieser etwas andere Krimi sehr gut gefallen und ich vergebe 9 von 10 Punkte. Vielleicht möchte ja auch jemand von Euch Athene und ihre Freunde einmal in Aktion kennenlernen. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Donnerstag, 21. November 2013

Schrei in Flammen von Jeanette Øbro und Ole Tornbjerg

Ein neuer Fall für Katrine Wraa

Mitten in Kopenhagen wird in einem abgebrannten Auto eine verkohlte Frauenleiche gefunden. Während den Ermittlungen in diesem Fall stellt sich bald heraus, dass die Frau noch am Leben war, als das Auto in Brand gesetzt wurde. Um den Täter zu finden, müssen die Ermittler die Identität des Opfers herausfinden. Aber der Name ist nicht das einzige, was Kommissar Jens Høgh und seiner Kollegin der Psychologin Katrine Wraa unbekannt ist. Es stellen sich noch weitere Fragen. Wer wollte den grausamen und öffentlichen Tod des Opfers und warum?

Bei diesem Buch des Autoren-Duos Øbro und Tornbjerg handelt es sich bereits um den 2. Fall der Psychologin Katrine Wraa. Während der Lektüre erfährt der Leser einiges über das Leben der beiden Hauptermittler Wraa und Høgh. Die Idee dem Opfer auch eine Stimme zu verleihen und einige Gedanken von ihr zu hören, hat der Geschichte insgesamt immer wieder zu interessanten Einblicken ihres Lebens und ihrer Gefühlswelt verholfen.

Die Geschichte ist mit ca. 650 Seiten wirklich sehr umfangreich und sie hat an einigen Stellen auch die ein oder andere Länge, aber ich finde es nicht wirklich schlimm, da durch die ausführliche Erzählung die Hauptprotagonisten an Tiefe gewonnen haben. Bei einer Planung weitere Teile zu schreiben, ist diese Vorgehensweise meiner Meinung nach sehr sinnvoll, um eine Fangemeinde für Wraa und Høgh aufzubauen.

Insgesamt hat mir die Arbeit bzw. die Zusammenarbeit der Ermittler Wraa und Høgh gut gefallen und ich bewerte diesen dänischen Krimi mit 8 von 10 Punkten. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

Teile der Reihe:

1. Schrei unter Wasser
2. Schrei in Flammen

© claude


Dienstag, 19. November 2013

Marc Staten - Zwei Küsse in Reno von Tharah Meester

Die Verfolgung geht weiter

Die Suche nach Rebecca Idlewood und dem von ihr gestohlenen Auto geht weiter. Ihr Weg führt Marc, Thomas und Tessa nach Reno. Dort vermuten sie die schöne und raffinierte Rebecca, aber werden sie sie auch finden und den Wagen wieder zurückbekommen und welche Abenteuer haben sie noch zu bestehen?

In dieser 3. Episode der Geschichte um den smarten Marc Staten sind wir Rebecca Idlewood wieder einmal auf der Spur. Tharah Meester entführt den Leser auch diesmal auf eine abenteuerliche und aufregende Reise, auf der es Wettkämpfe zu bestehen und unbequeme Jobs zu erledigen gibt und der Leser fragt sich bereits am Anfang der Geschichte nicht ohne Grund, was hat es mit den zwei Küssen in Reno auf sich. Die Auflösung zu dieser Frage findet der Leser erotisch verpackt in den Seiten dieser Kurzgeschichte.

Diese 3. Episode ist auch wieder sehr schön erzählt, kommt aber vom Spannungsbogen nicht ganz an die zwei vorherigen Episoden heran. Für diesen Marc Staten Teil gebe ich daher nur 9 von 10 Punkte. Diese Kurzgeschichte ist aber ein Muss für alle Marc Staten Fans. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

Reihenfolge der Marc Staten Reihe:

1. Marc Staten - Die Nacht seines Lebens
2. Marc Staten - Eine heiße Spur
3. Marc Staten - Zwei Küsse in Reno

© claude

Agentur der bösen Mädchen von Lotte Kinskofer

Brauchen sie eine böse Frau an ihrer Seite?

Die drei Freundinnen Annette, Ricarda und Eva haben eine brillante Idee. Zusammen gründen sie die Agentur der bösen Mädchen. Eine Agentur der etwas anderen Art. Hier können sich Männer eine Frau mieten, um den richtigen Umgang mit ihrer quengeligen Ehefrau, ihrer pubertieren Tochter, ihrer anstrengenden Schwiegermama, ihrer vereinnahmenden Mutter oder ihrer emanzipierten Geliebten zu lernen. Schnell räumen die drei Annettes Wohnzimmer um und gestalten hier ihr Büro. Schnell finden die drei sich in einigen schrägen Situationen wieder und auch die Tochter von Eva kann sich in der Agentur ihr Taschengeld aufbessern. Aber das Business ist nicht wirklich ungefährlich, denn wo Männer mit von der Partie sind, können auch Gefühle entstehen...

Diese Geschichte und der Klappentext hörten sich sehr verlockend an und mit viel Elan machte ich mich an die Lektüre dieses Buches. Der Anfang war sehr schnell gelesen, denn er war größtenteils sehr unterhaltsam und amüsant. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen. Leider hat aber die Geschichte im Laufe ihres Fortgangs ein bisschen an Fahrt verloren und auch haben die Figuren meiner Ansicht nach nicht ihr ganzes Potential nutzen können. Das ist wirklich sehr schade.

Alles in Allem war es eine nette Geschichte, von der ich mir nach dem Lesen des Klappentextes aber mehr versprochen hatte. Somit kann ich hier leider nur 6 von 10 Punkte vergeben. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude
 

Montag, 18. November 2013

Notizen einer Verlorenen von Heike Vullriede

Eine faszinierende Geschichte, die nachdenklich macht

In einer verlassenen Scheune findet ein Unbekannter die Leiche von Sarah. Sie wurde von einer ungewöhnlichen bizarren Konstruktion zerquetscht. Fliegen schwirren um ihren Kopf. Unter ihren Kopf findet der Unbekannte ein kleines rotes Notizbuch. Darin sind die letzten Wochen von Sarah dokumentiert. Es sind die Notizen einer Verlorenen...

Es ist für mich schwierig für dieses Buch von Heike Vullriede die passenden Worte zu finden. Mir fällt es sehr schwer die Geschichte zu beschreiben, die mich so fasziniert, aber auch erschreckt und nachdenklich gemacht hat. Ich möchte auch nicht zuviel verraten, weil sonst die Spannung und die Geschichte ansich für die anderen Leser verdorben wäre und das fände ich persönlich sehr schade.

Mich hat diese Geschichte von Sarah sofort in ihren Bann gezogen. In einem Rutsch habe ich sie verschlungen, den Kopf geschüttelt, war überrascht, besorgt, aufgewühlt und schlussendlich sehr nachdenklich und ich habe auch jetzt noch einige Fragen zum Thema und zur ganzen Situation.

Besonders ansprechend und auch ungewöhnlich finde ich die Idee des Verlag und auch der Autorin, dass man auf folgender Seite noch etwas zum Buch, zu den Hintergründen und Zusatzmaterial zu Sarahs vorherigen Leben finden kann (hausderverlorenen.de). Vielleicht möchte der ein oder andere von Euch sich hier mal einen Eindruck zum Buch machen oder nach der Lektüre des Buches einfach mal weiterlesen.

Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Gerne möchte ich mehr von Heike Vullriede lesen und hoffe, dass es aus ihrer Feder noch weitere Veröffentlichungen geben wird. Von mir kann es nur die volle Punktzahl für diese Geschichte von Sarah geben und danke, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

Sonntag, 17. November 2013

Glänzende Geschäfte von Katharina Münk

Die Insassen sind zurück

Dr. Wilhelm Löhring hat eine Sinnkrise. Da wird ihm von seinem Personal Coach ein interessantes Projekt, das Brillenwechsel-Programm vorgeschlagen. Bei diesem Programm geht es darum sich zu dezentralisieren und die Welt einmal aus einem anderen Blickwinkel, einer anderen Perspektive zu betrachten. So landet Löhring schließlich in der JVA und ist dem Inhaftierten Kellermann bei seinem BWL-Studium behilflich. Aber es läuft nicht alles nach Plan. Bei einem Freigang entführt Kellermann Löhring und fordert ein stattliches Lösegeld. Aber wer soll das bezahlen? Niemand will Löhring wieder haben und er selbst ist momentan nicht liquide. Also machen sich die Beiden auf den Weg zu Lohrings Finanzberater Kesch, doch dieser ist bereits nicht mehr unter den Lebenden. Doch Kellermann sieht Kesch verblüffend ähnlich und in Löhring reift ein Plan. Was wäre wenn Kellermann Keschs Platz einnimmt und somit die Lösegeldmisere löst?

Dieser satirische Roman von Katharina Münk hat mich sehr amüsiert, mich fabelhaft unterhalten und genau meinen Nerv getroffen. Allein das Cover ist schon ein toller Blickfang und hat mich sofort angesprochen. Zu der Figur Löhrings kann man freilich schwer eine Beziehung aufbauen und sympathisch findet man ihn auch eher weniger, aber das ist in diesem Fall auch gar nicht nötig.

Die Autorin zeigt hier überspitzt, wie ein Wirtschaftboss tickt und wie dieser zu funktionieren hat. Dieser Roman sollte nicht zu ernst genommen werden, zeigt er doch mit klugen Kommentaren und einfallsreichen Pointen, wie der Wirtschaftskreislauf immer wieder genutzt wird, um seinen eigenen Vorteil zu erhaschen und in der Wirtschaftswelt nicht unterzugehen. Dieses Buch sollte langsam und auch sehr aufmerksam gelesen werden. Es verstecken sich so viele Anspielungen und intelligente Kommentare in diesem Buch, die man schnell überlesen könnte und das wäre jammerschade.

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung des Romans Die Insassen, aber man kann dieses Buch auch lesen ohne den ersten Roman gelesen zu haben.

Diese Geschichte bekommt von mir verdiente 9 von 10 Punkte und ich kann das Buch Personen, die satirische Romane gerne lesen, sehr empfehlen. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

Bücherreihenfolge:
1. Die Insassen
2. Glänzende Geschäfte

© claude

Freitag, 15. November 2013

Drei Sommer wie ein Winter von Iris Muhl

Schicksalshafte Tage

Jimmys Welt gerät 1913 komplett aus den Fugen. Ein schlimmer Schicksalschlag hat ihn getroffen und macht ihn zum Halbwaisen. Schließlich muss er Südafrika, dass Land in dem er aufgewachsen ist verlassen und in sein Heimatland England zurückkehren. Dort soll er ein neues Leben beginnen, aber in London ist alles so anders, allein die Farben von London sind nicht mit denen in Südafrika vergleichbar. Alles wirkt kalt, trist und grau. Dann lernt er Boyle kennen, der endlich etwas Licht in seinen Alltag bringt, denn der Amerikaner ist so anders als die kühlen und wortkargen Engländer. Durch seinen neuen Freund Boyle hat Jimmy auch bald die Chance seiner sehr attraktiven Schulkameradin Monica ein wenig näher zukommen. Es entwickelt sich zwischen ihnen eine zarte Liebe. Aber der Krieg steht vor der Tür und das Glück der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Aber nicht nur der Krieg ist ihr Feind ...

In diesem Buch beschreibt die Autorin Iris Muhl eine Geschichte die zu Zeiten des ersten Weltkriegs spielt und deren Ereignisse auf wahre Begebenheiten beruhen. Sie zeigt dem Leser in ihrer Erzählung auf spannende und packende Art, wie in dieser Zeit Frauen für ihre Rechte, wie verwaiste Kinder und arme Familien um ihr Leben kämpfen. Sie zeigt wie Menschen zu Helden werden können und wie mutige junge Männer in den Krieg ziehen, weil die Kriegseuphorie und Propaganda sie eingefangen hat. Sie zeigt aber auch mit ihrer eindrucksvollen Erzählweise, wie es möglich ist, auch zu jener Zeit kleine Momente des Glücks zu finden.

Mir hat die Geschichte von Jimmy, Monica und auch Boyle gut gefallen und ich möchte hier 9 von 10 Punkte vergeben. Wer gerne Geschichten mit historischen Hintergründen liest und schicksalshafte Begegnungen nicht scheut, dem sei diese Erzählung wärmstens ans Herz gelegt. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Donnerstag, 14. November 2013

Madgalena Himmelstürmerin von Rudolf Herfurtner

Die Zeit des Aufbruchs

Im Jahr 1517 verliert die 14 jährige Magdalena in Jüterbog nicht nur ihren Vater, sondern auch ihren geliebten Bruder Wendel. Magdalena ist verzweifelt. Ihre Mutter ist nicht in der Lage die kleine Kate für die Beiden zu erhalten und somit wird Magdalena zur Tante nach Wittenburg geschickt während ihre Mutter ins Armenhaus geht. Ihre Tante arbeitet als Heilerin. In Wittenburg eröffnet sich für das Mädchen eine neue, faszinierende Welt. Sie erlernt die Heilkunst, verliebt sich das erste Mal und zusätzlich lernt sie den Prediger Luther kennen. Seine Predigen erreichen Magdalenas Herz und ermutigen sie ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch ihr neuer Weg birgt einige Gefahren.

Bei diesem Roman der in Gerstenberg Verlag erschienen ist, handelt es sich um einen historischen Jugendroman. Rudolf Herfurtner zeichnet ein interessantes sowie lehrreiches Bild der Lutherzeit, der Zeit des Umbruch aber auch der Zeit des Widerstands gegen päpstliche Bevormundung und organisierte Ablassverkäufe. Anfangs habe ich mich mit dem Schreibstil des Autors etwas schwer getan, aber nachdem ich mich eingelesen hatte, habe ich die Geschichte in einem Rutsch gelesen.

Besonders gefällt mir, dass es zum Ende des Buches noch einmal eine Zusammenfassung der historisch belegten Daten und Fakten gibt. Auch die näheren Erläuterungen und die Erklärungen zu altertümlichen Begrifflichkeiten und zu historischen Persönlichkeiten war für das Verständnis des Buches sehr hilfreich.

Mir hat die Geschichte von Magdalena gut gefallen, aber aufgrund meiner Startschwierigkeiten mit dem Erzählstil des Autors gebe ich dem Buch 8 von 10 Punkte. Ich kann dieses Buch historisch interessierten Lesern empfehlen, auch wenn sie nicht mehr der Gruppe der Jugendlichen angehören.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

Mittwoch, 13. November 2013

Mütter, Töchter und andere Krisen von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Was Mütter und Töchter von einander lernen können

Annette die Mutter von Monika ist Geschäftsfrau. Sie liebt ihre Boutiquen, ihre Arbeit und schließlich auch ihre Familie. Monika ihre Tochter ist ganz anders. Sie ist lieber nur Hausfrau und Mutter. In dieser Rolle geht sie total auf und kann nicht verstehen, warum ihre Mutter die Karriere so wichtig ist. Die Beiden haben alleine aus diesem Grund schon viele Punkte an denen sie sich nicht einig sind und Streitigkeiten sind vorprogrammiert.

Aber die heile Welt von Monika gerät ins Wanken, denn Udo ihr Mann hat sie betrogen und Monika nimmt sich eine Beziehungpause. Ohne Job und Geld muss sie aber bei ihrer Mutter einziehen, die sie gerne in ihr Unternehmen als Nachfolgerin aufnehmen möchte. Doch Monika streubt sich und schließlich bekommt gerade Udo nun den Job in Annettes Unternehmen. Aber nicht nur diese Tatsache führt zu Problemen. Auch die Finanzkrise und deren Auswirkungen machen Annette und ihrem Unternehmen zu schaffen.

Brigitte Teufl-Heimhilcher schafft es hier eine humorvolle Geschichte über das Zusammenleben in einer Patchworkfamilie zu erzählen. Der Schreibstil ist leicht, unterhaltsam und schnell zu lesen. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Die leichte Lektüre kann ich guten Gewissens für den Lesehunger Zwischendurch empfehlen und ich gebe 8 von 10 Punkte.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Dienstag, 12. November 2013

Weiberwahnsinn von Hanna Dietz

Wann ist eine Frau eine Frau?

Die Spezies Frau ist anders als die Spezies Mann. Das wußten wir schon immer, aber die Autorin Hanna Dietz hat charmante, fabelhafte und absonderliche Eigenschaften des weiblichen Geschlechts  gesammelt, zusammengefasst und im Detail in ihrem Buch Weiberwahnsinn beschrieben. Die Frauen leiden unter anderem am Sammelfieber, Kreditkartenabrechnungspanik oder Konfliktangst.

Es ist schon sehr interessant und auch lustig, wenn Frau sich in der ein oder anderen Beschreibung wiederfindet. Der Wahnsinn kann noch eine leichte Ausprägung haben oder bereits krankhaft im Verhalten jeder einzelnen Frau verankert sein. Aber dieses Buch ist keine ernst gemeinte Lebenshilfe, die die Vermeidung krankhafter weiblicher Eigenschaft und Verhaltensweisen aufhalten soll. Vielmehr ist es eine lustige Veranschaulichung, wie anders Frauen ticken und wie sie sich von Männern unterscheiden.

Lustige und unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch für Frauen mit Humor oder für Männer die auch mal etwas über den weiblichen alltäglichen Wahnsinn lesen wollen. Zusätzlich ist dieses Buch auch zur Selbstreflektion bestens geeignet. Ich vergebe 8 von 10 Punkte für den kleinen Spass in der Mittagspause und auf den Weg zur Arbeit.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

Mittwoch, 6. November 2013

Jagdhunde von Jørn Lier Horst

Ermittlungsarbeit in Norwegen

Der erfahrene Hauptkommissar William Wisting wird vom Dienst suspendiert. Der Anwalt eines verurteilten Verbrechers wirft ihm vor Beweise manipuliert zu haben. Vor siebzehn Jahren wurde die junge Cecilia Linde entführt und einige Tage später ermordet aufgefunden. Der Täter wurde gefasst, mit einem DNA Abgleich überführt und schließlich zu 20 Jahren verurteilt. Doch jetzt sollen Beweise gefälscht worden sein. Die Medien reissen sich um diese Story und vorverurteilen den Hauptkommissar etwas mit der Manipulation zu tun zu haben..

Wirsting bleibt nur eine Chance seine Unschuld zu beweisen. Er muss selbst ermitteln und herausfinden, was damals wirklich geschah. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn schon bald verschwindet wieder eine junge Frau und die Parallelen zum Fall Linde sind offensichtlich.

Dieser Krimi von Jørn Lier Horst ist im Vergleich zu den meisten Krimis in den Buchläden eher ruhig, zeichnet sich aber durch seine gut erzählte Geschichte aus. Man merkt sehr schnell, dass der Autor Ahnung von der Polizeiarbeit hat. Der Ermittler ermittelt wirklich noch und braucht keine großen Gesten oder Aktioneinlagen, damit seine Geschichte interessant und unterhaltsam ist. Vielmehr macht gerade diese ruhige, überlegte und einfache Art sowie die detektivische Arbeit des Kommissar und seiner Tochter den Reiz des Krimis aus. So nähert man sich mit Logik, Observationen aber auch klassischer Recherchearbeit Schritt für Schritt der Wahrheit.

Während der Lektüre habe ich erfahren, dass es bereits weitere Fälle von Hauptkommissar Wisting gibt. So ist das Ende dieses Buches also kein Abschied, sondern die Möglichkeit zusammen noch weitere Fälle zu bearbeiten und aufzuklären.

Ich gebe für diesen guten und soliden Krimi aus Norwegen 8 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Sonntag, 3. November 2013

Die Marseille Connection von Massimo Carlotto

Der Weg führt nach Marseille

In Marseille tobt ein Territorialkrieg. Mittendrin agiert die knallharte Kommissarin Bourdet. Um ihre Ziele zu erreichen tut sie nicht nur Gutes, sondern setzt gezielt Personen für ihre Machenschaften und Zielerreichungen ein. So arbeitet sie unter anderem mit einem Mafiaboss und einen südamerikanischen Berufskiller zusammen. Schließlich wird sie auch auf die Droma-Gang aufmerksam, die ihre Macht, Einfluss und ihren Reichtum mehren wollen. Die Gang besteht aus vier Personen, die zusammen in Leeds studiert haben. Kann es den vier Ökonomen gelingen auf den kriminellen Parkett zu bestehen?

Mit diesem Krimi von Massimo Carlotto habe ich mich ein bisschen schwer getan. Es gibt so viele Akteure in diesem Buch, dass es mir sehr schwer gefallen ist, die Personen zuzuordnen und den Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Protagonisten zu erkennen.

Nachdem ich mich in die Geschichte eingearbeitet hatte, zeigt sich schließlich ein roter Faden und die Geschichte gewinnt ein bisschen an Fahrt. Der Schreibstil des Autors ist schonungslos, brutal und stellenweise auch grausam. Hier werden kriminelle Machenschaften angesprochen und beschrieben, die mich auch etwas fassungslos und nachdenklich zurückgelassen haben.

Die Geschichte an sich ist spannend und auch interessant, aber leider gab es so viele verschiedene Brennpunkte und Handlungsstränge, die die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit für mich stark eingeschränkt haben.

Augrund der von mir bereits angesprochenen Kritikpunkte kann ich diesem Buch nur 6 von 10 Punkte geben. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Samstag, 2. November 2013

Sommer der Träume von Olaf Hauke

Nur einer kann gewinnen

Amelie hat in einer Castingshow gewonnen und den Hit Sommer der Träume veröffentlicht. Nun will sie aber ihr Leben als Popstar hinter sich lassen und kehrt zurück in ihr Heimatdorf. Hier versucht sie zur Ruhe zu kommen. Doch ihr Manager spürt sie auf und will ihr im wahrsten Sinne des Wortes eine zweite Chance geben. Er möchte sie für die Sendung "Deine Zweite Chance " gewinnen. Amelie will aber nichts mehr mit dem Showbiz zu tun haben und lehnt das Angebot ab. Aber so schnell gibt ihr Manager nicht auf und stellt sie bald vor eine Entscheidung, die ihr Leben noch einmal durcheinanderbringen und verändern wird.

Diese Geschichte von Olaf Hauke zeigt das Geschäft der Castingsshow von einer etwas anderen Seite. Hier werden Abstimmungsergebnisse manipuliert, Kandidaten beeinflusst und aufgezeichnete Filme publikumswirksam zusammengeschnitten. Der Autor schafft es in dieser Geschichte auch aufzuzeigen wie Menschen aus Neid und Missgunst anderen das Leben schwer machen. Auch scheint es kaum Freunde für die erfolgreichen Castingstars zu geben. Es ist ein sehr einsames Leben im Rampenlicht und auf der Bühne.

Der Schreibstil des Autors und seine Erzählweise hat mir sehr gut gefallen. Leider gibt es das Buch momentan nur als eBook. Ich gebe dem Buch 8 von 10 Punkte und kann es jedem empfehlen der sich für Castingshows und deren Machenschaften interessiert.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

Freitag, 1. November 2013

Alles voller Himmel von Patricia Koelle

Der Mut zu Leben und zu Lieben

Fia liebt ihren Freund Anthony über alles. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, aber ihre Liebe spielt sich auf einer anderen Ebene ab. Die beiden verstehen sich blind und können über alles reden und philosophieren, aber eine körperliche Beziehung wird es nie geben. Fia weiß aber auch nicht wie sie diesen Umstand ändern könnte.

Dann liest Fia eine Annonce in der Zeitung und antwortet auf diese. Der Schreiber ist ihr seltsam vertraut und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Anthony. Die Beiden kommen sich immer näher und Fia findet den Mut eine wirkliche Beziehung zu diesem Mann einzugehen und dabei erkennt sie auch was Glück ist und wie kostbar auch kleine Momente im Leben sein können.

Patricia Koelle erzählt in ihren Buch Alles voller Himmel eine wundervolle Geschichte zum Thema Liebe, Hindernisse und den Umgang mit Behinderungen. Sie zeigt mit ihrem poetischen Schreibstil wie einfach es machmal sein kann sein Glück zu finden und wie schwer es ist dieses Glück auch zu bewahren. In ihren Buch zeigt sie dem Leser, dass auch kleine Dinge manchmal riesengroße Probleme mit sich bringen können, aber auch kleine Begebenheiten das größte Glück bedeuten können.

Dieses Buch zeigt eine etwas andere Perspektive des Lebens und bringt den Leser auf sensible Art zum Nachdenken. Es zeigt, dass eigentllich selbstverständliche Tätigkeiten nicht wirklich selbstverständlich sind und wie schön das Leben ist, wenn man den Mut hat wirklich und wahrhaftig zu leben und zu genießen, was das Leben einem zu bieten hat.

Mir hat dieses Buch ein Stück weit die Augen für mein eigenes Leben geöffnet und gezeigt wie undankbar und gedankenlos ich mit diesem Leben oftmals umgehe. Ich möchte mich bei Patricia Koelle für diese einfühlsame Geschichte bedanken und dafür dass ich dieses Buch lesen durfte.

Ich gebe diesem Buch die Höchstbewertung von 10 Punkten und kann es nur jedem empfehlen zu lesen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch genau richtig, um seine Prioritäten mal neu zu überdenken und sich wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude