Montag, 31. März 2014

Tod Im Lokschuppen von Micha Krämer

Der erste Fall für Nina Moretti

Kommissarin Nina Moretti kehrt nach dem Tod ihres Vater zurück in ihre Heimatstadt Betzdorf, um ihre Mutter zu unterstützen. Ihr erster Arbeitstag hält bereits einige Überraschungen für sie bereit. Im Lokschuppen der Stadt hat ein Spaziergänger eine enthauptete Leiche gefunden. Nina und ihr neuer Kollege Hans Peter raufen sich zusammen und machen sich auf die Suche nach dem Täter. Schnell ist klar bei der Leiche handelt es sich um den Vater von Ninas Ex-Freundin Lara.

Einige Stunden später wird bereits eine 2. Leiche in Betzdorf gefunden. Der Pfarrer der Gemeinde, ein Freund des Toten, scheint sich in der Kirche selbst erschossen zu haben. Hatte er etwas mit dem Mord an Laras Vater zu tun und warum bekommt Nina mitten in der Nacht Anrufe aus dem Kölner Rotlichtmilleu?

Dieser erste Krimalroman aus der Feder von Micha Krämer hat mir gut gefallen. Die Schreibweise vom Autor ist sehr angenehm, humorvoll und zusätzlich gut zu lesen. Nina Moretti die Ermittlerin aus Betzdorf hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Sie ist bodenständig, ein Familienmensch, intelligent und greift tatkräftig zu, wenn es verlangt wird. Auch ihr Kollege Hans Peter, er ist kurz vor der Pensionierung, ist ein angenehmer Zeitgenosse, auch wenn er anfangs ein wenig mürrisch erscheint. Aber schnell freunden sich Nina und Hans Peter an, arbeiten Hand in Hand und kommen dem Täter langsam aber sicher auf die Spur.

Dieser Krimi ist unterhaltsam, spannend und auch angenehm zu lesen. Ich vergebe 9 von 10 Punkte und freue mich auf weitere Fälle von bzw. mit Nina.

Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier eine Leseprobe.

© claude


Freitag, 28. März 2014

Blogparade Wild Roses: Die Priesterin (Band 4) von Claire Gavilan

Was verschweigt uns Glynis die Priesterin?

Rose ist es mit ihrem Trick also wirklich gelungen Alan und sich ins 21. Jahrhundert zurück zu schicken. Letzt kann die Pristerin Glynis alles für das Ritual vorbereiten, damit der Fluch endlich von den beiden Liebeneden genommen werden kann. Aber etwas verschweigen Enora und Glynis vor Rose und auch Alan scheint etwas zu wissen, was er Rose nicht sagen kann. und auch nicht will. Was geschah im Jahre 1913 und warum wollte Rose, dass diese Erinnerung ihr für immer genommen wird.

Dieser 4. Band der Reihe war wieder sehr spannend, unterhaltsam und aber auch in gewisser Weise aufklärend. Die Autorinnen entführten den Leser mit kleinen Rückblenden in die alte Keltenzeit und erklärten wie es zu dem Fluch nun tatsächlich gekommen ist, warum Glynis in die Anderswelt verdammt wurde und nur alle 126 Jahre für ein paar Tage in die normale Welt zurückkehren darf. Aber sie bauten bereits für den nächsten Band eine extrem vielversprechende Spannung auf. Ich muss unbedingt wissen was Glynis verschweigt und ob der Fluch nun auch endgültig gebrochen werden kann.

Also ich freue mich schon sehr auf Band 5 und gebe diesem Buch 9 von 10 Punkte.

Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier die Leseprobe.

© claude

Donnerstag, 27. März 2014

Roter Mond von Benjamin Percy

Fantasy die oftmals aber auch sehr real anmutet

Patrick macht sich per Flug auf den Weg zu seiner Mutter. Was keiner vor seinem Abflug wissen kann, er wird der einzige Fluggast sein, der lebend das Flugzeug verlassen wird. Denn es gibt einen Anschlag, der die Welt, wie wir und Patrick sie bisher kannten, verändern wird. Dieser Anschlag ist der Beginn eines Aufstand der Lykaner, die unter uns leben, aber von uns Menschen bisher unterdrückt werden.

Auch für Claire verändert sich ihre Welt einschneidend nach diesem Anschlag. Ihre Eltern werden von Regierungsbeamten getötet. Claire muss fliehen und erkennen, dass ihre Familie schon immer Ausgestossene waren.  Chase Williams der Präsidentschaftskandidat hat seinen Wählern versprochen sie vor den Terror in den USA zu beschützen. Aber nun wird er selbst zu dem was er versucht zu bekämpfen und zu vernichten. Die Bedrohung der Lykaner wird bisher mit Drogen, Gesetzen und Gewalt unter Kontrolle gehalten, aber wie lange ist es noch möglich die vermeintliche Bedrohung in Schach zu halten und wie werden die Lykaner schlußendlich zurückschlagen? Denn eines ist gewiß sie beginnen sich zu wehren und ihre Rache wird unberechenbar und grausam sein.

Diese Geschichte von Benjamin Percy erzählt die Geschichte von Gewalt, Befreiungskampf, Flucht, Angst und zeigt uns auch den unbedingten Überlebenswillen der Protagonisten. Der Autor erzählt in einer einfachen, aber auch bedrückenden Erzählweise die Geschichte von Patrick, Claire und Chase. Immer wieder wechselt er zwischen den Protagonisten hin und her und baut so eine Spannung auf, die nach jedem Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger beendet wird. Somit wird der Leser geradezu gezwungen die Geschichte sofort weiterzulesen, um zu erfahren wie es weitergeht. Der Autor schafft es auf diese Weise den Leser geradezu durch die Geschichte zu peitschen und ihn direkt zum nächsten grausamen Moment bzw. nächsten Höhepunkt zu geleiten.

Eigentlich bin ich nicht so ein großer Fan von Fantasygeschichten. Aber diese Geschichte ist weit mehr. Die hat einen Fantasyanteil, ist aber teilweise extrem realistisch und grausam. Oft habe ich mich bei der Erzählung des Autors vor Ekel geschüttelt und musste den Brechreiz bei den detalierten Beschreibungen unterdrücken. Aber das will ich gar nicht als negativen Effekt aufzeigen. Es passte genau in diese Geschichte und hat die düstere Stimmung perfekt wiedergegeben. Ich fühlte mit den Protagonisten und konnte ihr Entsetzen und Angst förmlich spüren. Der Autor hat mich also wirklich erreicht.

Danke an den Penhaligen Verlag für das Rezensionsexemplar. Gerne vergebe ich für dieses Buch 8 von 10 Punkte und für alle Fantasy- und auch Horrorfans eine unbedingte Leseempfehlung.

Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier die Leseprobe.

© claude



Mittwoch, 26. März 2014

Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg

Wunderbarer Auftakt einer neuen Krimireihe

Anna Kronberg arbeitet unter dem Namen Anton Kronberg als Arzt in London. Niemand weiß von ihrem Geheimnis bis sie eines Tages an einen Tatort gerufen wird und Sherlock Holmes sie sofort durchschaut. Anna muss in einer Zeit in der Frauen noch der Zugang zu vielen Berufen verwehrt wird als Mann verkleidet mit kurzen Haaren und in Hosen auftreten, damit sie Medizin studieren und schließlich auch diesen Beruf ausüben darf.

Als angesehener Arzt Anton Kronberg gerät sie in eine unglaubliche Verschwörung und schließlich auch in tödliche Gefahr. Zu jeder Zeit braucht sie ihren messerscharfen und klaren Verstand, um nicht die Kontrolle über die Situation und über ihre Gegenspieler zu verlieren. Mit Hilfe und Unterstützung von Sherlock Holmes taucht sie in die Tiefen eines schrecklichen Verbrechens in London ein, das noch schlimmer und umfassender ist als die Taten von Jack the Ripper.

Dieser Auftrakt einer neuen Reihe um den Hauptprotagonisten und Arzt Anton Kronenberg ist wirklich gelungen und ein wenig anders als andere Kriminalgeschichten. Anton ist eigentlich Anna, aber sie darf nicht als solche erkannt werden, weil sie sonst ihre komplette Karriere und ihr Leben aufs Spiel setzt.

Die nüchterne, aber auch sehr ansprechende Erzählweise der Autorin Annelie Wendeberg hat mich sofort begeistert. Ohne Schnörkel und sonstigen Tamtam erzählt die Autorin die Geschichte von Anna, löst einen wirklich weitreichenden Kriminalfall und zeigt dem Leser die Gefühlswelt von Anna aber auch die bisher unbekannte Gefühlswelt des Sherlock Holmes.

Leider ist dieser Kriminalauftakt für meinen Geschmack ein bisschen kurz geraten. Gerne hätte ich noch weitere Dinge über Anna und Sherlock erfahren, habe aber die Hoffnung, dass dies in weiteren Geschichten der Autorin nachgeholt werden könnte.

Für diese spannende und auch sehr unterhaltsame Lektüre vergebe ich 9 von 10 Punkte und warte gespannt auf die Fortsetzung. Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte findet hier die Leseprobe.

© claude

Dienstag, 25. März 2014

Zauberhaft Geküsst von Serena S. Murray

Verhext von dieser neuen Serie

Kurz vor Halloween eröffnet Tate Hale einen Buchladen in der normalen sterblichen Welt. Sie ist eine von vielen Töchtern einer Hexe. Zusätzlich spürt sie eine nahezu magische Anziehungskraft als sie den Schriftsteller Nathan Connely kennenlernt. Bald schon passieren seltsame Dinge, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen.

Dieser erste Teil der BeWitchEd Reihe von Serena S. Murray hat mich positiv überrascht. Gerne habe ich diese kurzweilige Geschichte gelesen. Es war wirklich sehr unterhaltsam Tate in die Welt der Hexen aber auch in der normalen sterblichen Welt zu folgen. Die Geschichte zwischen Tate und Nathan war sehr erfrischend und auch die restliche Familie von Tate, ihre Schwester, Cousinen und auch ihre Mutter und ihre Tante bieten Potential für weitere spannende und unterhaltsame Folgen.

Wer also gerne seine Fanatasie spielen lässt, aber auch romantische sowie spannende, aber auch kurzweilige Unterhaltung liebt, der ist bei dieser Reihe gut aufgehoben und sollte dieses Buch einfach einmal testen und lesen.

Gerne habe ich diese Geschichte gelesen und gebe hier 8 von 10 Punkte für den gelungenen Start der BeWitched Reihe. Wer sich selbst eine Meinung zu diesem Buch bilden möchte kann hier in die Leseprobe reinschauen.

Teile der BeWitchEd-Reihe:
1. Zauberhaft Geküsst
2. Zauberhaft Entbrannt
3. Zauberhaft Verflucht
4. Zauberhaft Verzwickt
5. Zauberhaft Erwählt

und es gibt beim Verlag auch eine kostenlose Probe für die Kurzgeschichte Ein zauberhafter Streich.

Hier geht es zum Verlag und direkt zum Buch.

© claude


Donnerstag, 20. März 2014

Schwarzer Mond über Soho von Ben Aaronovitch

Besser als der erste Teil, aber nicht herausragend

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Constable so scheint es, aber er arbeitet in der Abteilung, die sich mit dem Spezialgebiet magischer Geschehnisse befasst. Bereits nach der Lösung seines ersten Falles gibt es wieder neue magische Verwicklungen in London. Peter muss als neuer Lehrling von Thomas Nightingale, den letzten Magier von England, viel lernen. Das erfordert auch dass Auswendiglernen von Lateinvokabeln und das Wiederholen einfacher magischer Fähigkeiten. Schließlich müssen alle Zaubersprüche korrekt ausgeführt werden.

Doch das magische Studium verliert ein wenig an Bedeutung, als Peter zu einem neuen Fall gerufen wird. Der plötzliche Herztod eines Jazzmusikers gibt ihm Rätsel auf. Irgendwie scheint hier etwas magisches in der Luft zu liegen...

Dieser 2. Teil der Zauberlehrlingreihe von Ben Aaronovitch hat mir ein bisschen besser gefallen als sein Vorgänger. Vielleicht lag es daran, dass ich mich bereits in den Schreibstil des Autor eingelesen hatte. Auch schien mir diese Geschichte etwas interessanter, spannender und auch nicht so langatmig geschrieben zu sein.

Aber leider kann ich mich mit der Erzählweise des Autors nicht so wirklich anfreunden. Es fällt mir wirklich extrem schwer mich auf diese Geschichte zu konzentrieren, da der Autor immer sehr viele Informationen auf kleinsten Raum unterbringen will. Aus diesem Grund werde ich das Lesen dieser Reihe nach dem 2. Teil einstellen und auf die Lektüre des 3. Teils dann auch komplett verzichten.

Trotz aller Kritik vergebe für dieses Buch 6 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Mittwoch, 19. März 2014

Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch

Es gibt bessere Fanatsygeschichten

Peter Grant ist ein junger Police Constable in London, der anscheinend magische Fähigkeiten hat. Dies fällt auch seinen Vorgesetzten auf und schon bald findet sich Peter in der Lehre von Thomas Nightingale wieder, der seinerseits Zauberer und Polizeiinspektor ist. Er ist der letzte seiner Art und will sein Wissen an Peter weitergeben. Schon bald arbeiten die Beiden an einem kniffligen Fall. In Covent Garden wurde eine enthauptete Leiche gefunden. Dieser Mord führt Peter auf die Spur eines Schauspielers, der genau an dieser Stelle vor 200 Jahren starb. Seine Zauberlehrling-Ausbildung führt ihn zudem zu einem Vampirenest, stellt ihn vor die Aufgabe einen Waffenstillstand der Themsegötter zu verhandeln und er muss Leichen im Covent Garden ausgraben. So eine magische Lehre ist echt nicht leicht.

Dieses Fantasybuch von Ben Aaronovitch hat mich leider nicht so begeistern können, wie ich es erhofft hatte. Bereits beim Einstieg in die Geschichte hatte ich Schwierigkeiten den Gesamtgeschehnissen zu folgen und der Schreibstil des Autors hat mich auch nicht angesprochen. Insgesamt hatte ich große Schwierigkeiten der Geschichte konzentriert und ihr im Ganzen aufmerksam zu folgen.

Zusätzlich nutzte der Autor immer wieder die Gelegenheit historische Fakten über London und seine Entstehung in diese Geschichte einzubinden. Aber diese ausschweifenden Erzählungen haben mich nur noch mehr von der eigentlichen Geschichte abgelenkt, die ja bereits mit sehr vielen kleinen Details gespickt war. Ich habe dieses Buch trotz seiner für mich offensichtlichen Schwächen bis zum Ende gelesen, weil ich wissen wollte was genau geschehen ist und warum so viele Menschen sterben mussten, aber so wirklich vom Hocker gerissen hat mich die Auflösung dieser Geschichte um und mit Peter Grant nicht.

Dieses Fanatsybuch bekommt von mir aus diesen genannten Gründen nur 5 von 10 Punkte. Kann man lesen muss man meine Ansicht aber nicht. Wer sich selbst eine Meinung bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Samstag, 15. März 2014

Blogparade Wild Roses: Die Morrigan (Band 3) von Claire Gavilan

Bisher bester Teil der Wild Roses Reihe

Die Morrigan Branwen hat Alan vom Zwang befreit Rose zu töten. Damit will sie verhindern, dass die Beiden ins 21. Jahrhundert zurückkehren, wo sie den Fluch der Morrigan endlich brechen könnten. Einen weiteren Zeitsprung kann Alan aber nur auslösen, indem er ein weiteres Mal Rose mit seinen eigenen Händen umbringen würde. Aber jetzt wo Alan wieder Herr seiner Sinne ist will er auf keinen Fall noch einmal Hand an Rose legen und ihr ein Leid antun. Das bringt Alan nichts übers Herz.

Dieser Umstand führt aber dazu, dass es Alan von Stunde zu Stunde schlechter geht und wenn er nichts unternimmt wird nicht Rose, aber vielleicht Alan sterben. Was kann Rose tun, um Alan zu überzeugen, dass er sie noch ein weiteres letzte Mal tötet, damit sie endlich den Fluch der Morrigan brechen können?

Dieser dritte Teil der Wild Roses Reihe bringt endlich etwas Licht ins Dunkel. Die Autorinnen geben dem Leser weitere Einblicke in die Gesamtgeschichte und in die Vergangenheit von Rose und Alan. Endlich kann Rose sich an einige Begebenheiten aus ihrer Jugend erinnern, weitere Details erfährt sie von Glynis, der Priesterin, die versucht die Beiden vom Fluch der Morrigan zu befreien.

Auch dieser dritte Teil war sehr unterhaltsam und meiner Meinung nach sogar etwas spannender als die ersten beiden Teil dieser Reihe. Endlich fügt sich das Bild und die Geschichte von Rose und Alan zusammen und ich kann nun auch endlich erklären was eine Morrigan ist und kann auch nachvollziehen aus welchem Grund der Fluch über Rose und Alan ausgesprochen worden ist.

Leider endet dieser Teil mit einem wirklich sehr fiesem Cliffhanger und ich bin schon so gespannt wie es im viertem Teil der Wild Roses Reihe mit Alan und Rose weitergehen wird. Diese Geschichte bekommt von mir 9 von 10 Punkte und ich will unbedingt der Geschichte der beiden Liebenden weiter folgen.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Mittwoch, 12. März 2014

Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

Bist du sicher dass du schläfst?

Leon Nader wandelte bereits in seiner Kindheit im Schlaf durch die Gegend und konnte sich an nichts mehr was er in dieser Zeit getan hat erinnern. In dieser Phase seines Lebens gab es Anzeichen, dass Leon beim Schlafwandeln auch gewalttätig sein könnte. Aus diesem Grund wurde er bereits als Kind psychologisch betreut und behandelt.

Seine Krankheit ist eigentlich geheilt, aber jetzt als Erwachsender muss er sich fragen, ob dies auch stimmt. Es gibt Anzeichen dafür, dass er nachts wieder aktiv ist, aber Leon kann sich an nichts erinnern. Seine Frau verschwindet aus der gemeinsamen Wohnung und Leon ist langsam beunruhigt, weil er nicht weiß, was mit ihr passiert ist. Aus diesem Grund kauft er sich eine Kamera, um seine nächtlichen Aktivitäten zu filmen und zu dokumentieren.

Was Leon nach dem Erwachen auf seinem Laptop vorfindet sprengt seine gesamte Vorstellungskraft. Er begibt sich im Schlaf in dunkle Gänge hinter einer verborgenen Tür.

Dieser Thriller von Sebastian Fitzek ist wirklich ein wahrer Psychothriller. Sofort wird der Leser von der Geschichte gepackt und findet sich in der verwirrenden Gefühlswelt zwischen Wachen und Schlafen wieder.

Oftmals war es für mich sehr verwirrend, aber durchaus in jedem Moment super spannend. So stelle ich mir einen richtigen Thriller vor. Bis zum Schluss wusste ich nicht genau was passiert und das Ende habe ich dann auch nicht vorausgesehen.

Leider fehlte mir bei der schlußendlichen Erklärung ein bisschen Aufklärung. Ich fühlte mich ein bisschen allein und wusste nicht genau was ist wahr und was nicht. Aber bestimmt wollte der Autor uns Leser genau mit diesem Gefühl aus seinem Buch entlassen.

Mir hat dieser Thriller von Sebastian Fitzek gut gefallen und ich kann diese Geschichte wirklich für ein paar spannende und auch unterhaltsame Stunden empfehlen. Von mir bekommt dieses Buch insgesamt 9 von 10 Punkte.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude


Sonntag, 9. März 2014

Der Judaskuss von Anna Grue

Weitere Ermittlungen in Christianssund

In der Gemeinde Christianssund treibt ein gerissener Heiratsschwindler sein Unwesen und erleichtert die Lieblingslehrerin von Dan Sommerdahls Tochter um einige Millionen Kronen, die sie bei der Lotterie gewonnen hat. Lauras Lehrerin will unter keinen Umständen die Polizei informieren und bittet aus diesem Grund Dan in ihrem Fall zu ermitteln, schließlich hat er bereits vor einigen Wochen einige Morde in Christianssund aufgeklärt und ist nun als kahlköpfiger Detektiv in aller Munde.

Weiterhin wird in einem Schuppen in einem Vorort von Christianssund eine Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der ermittelnde Polizist Flemming Torp ist in diesem Fall leider etwas ratlos und tut sich bei der Suche des Mörders sehr schwer. Es gibt keinen Verdächtigen, kein Motiv und auch keine Spur.

Nach und nach kommt Dan den Heiratsschwindler auf die Spur und sein Freund Flemming muss bald eingestehen, dass Dan sich zu einen guten Ermittler entwickelt hat. Schließlich lässt er sich auch überreden mit Dan zusammenarbeiten. Werden Dan und Flemming zusammen die zwei unterschiedlichen Fälle lösen können?

Der zweite Teil dieser neuen Krimiserie aus Dänemark hat mir noch besser gefallen als der erste Teil. Die Autorin Anna Grue schafft es in diesem Buch die Geschichte und die Ermittlungen von Dan interessanter zu gestalten und mich als Leser auch von der ganzen Ermittlungsarbeit zu begeistern bzw. mit nach und nach enthüllten Ereignissen in die Geschichte eintauchen zu lassen.

Der Ermittler Dan Sommerdahl ist leider nicht immer ein Sympathieträger und teilweise verhält er sich wirklich sehr verantwortungslos und meiner Meinung auch sehr selbstbezogen und gerät so immer wieder in gefährliche und vermeidbare Situationen. Aber genau aus diesem Grund scheint die Figur Dan Sommerdahl sehr realitätsnah. Denn Dan ist auch nur ein Mensch, der wenn er sich in eine Sache verbissen hat diese auch wenn möglich ohne fremde Hilfe lösen will und er will bis zum Ende an den Ermittlungen teilnehmen.

Also dieser neue Fall von Dan Sommerdahl ist der Autorin auch wieder gelungen und sie hat sich gut an den ersten Teil angeschlossen. Dieses Buch bekommt von mir 10 von 10 Punkte und eine Empfehlung für alle Fans von skandinavischen Krimis.

Teile der Reihe:
1. Die guten Frauen von Christianssund
2. Der Judaskuss
3. Die Kunst zu sterben

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude


Samstag, 8. März 2014

Du mich auch von Ellen Berg

Rache sollte kalt genossen werden

Beim 25-jährigen Abi-Treffen begegnen sich die ehemaligen Freundinnen, Evi, Katharina und Beatrice wieder. Die drei versuchen die letzten 25 Lebensjahre gegenüber den damaligen Freundinnen im jeweils besten Licht zu präsentieren. Aber nach kurzer Zeit gestehen sie sich dann doch die Wahrheit ein. Ihr Leben ist nicht so, wie sie es einst geplant hatten.

Die brave Evi wird von ihrem Mann nur noch als Haushaltshilfe gesehen und er plant hinter ihrem Rücken die Scheidung. Katharina ist zwar Staatssekretärin, hat aber eine Affäre mit ihrem Chef dem Ministerpräsidenten, dabei hätte sie gerne einen Mann und auch Kinder an ihrer Seite und Beatrice wird von ihrem Mann betrogen und hintergangen.

Zusammen beschließen die drei wiederentdeckten Freundinnen Rache an ihren Freunden bzw. Ehemänner zu nehmen. Sie entwickeln einen teuflischen Plan, den sie schon bald in die Tat umsetzen.

Dieses Buch von Ellen Berg hat nach den etwas schleppenden Anfang, dem Abitreffen mit all seinen Lügen und Vorspiegelungen von falsche Tatsachen, ein rasantes Tempo aufgenommen und mich gut unterhalten und auch amüsiert. Dem Plan der Freundinnen konnte ich einfach wunderbar folgen. Schmunzelnd begleitete ist die gesamte Racheaktion und die Missgeschicke der Freundinnen. Manchmal war ich fassungslos, aber auch immer wieder begeistert über die guten Einfälle und den Humor der Autorin.

Bis zur letzten Minute habe ich das Buch wie einen guten Wein genossen. Diese Geschichte bekommt aber wegen dem etwas zähen Einstieg von mir nur 8 von 10 Punkte und natürlich für alle Fans von Ellen Berg auch eine unbedingte Leseempfehlung.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Mittwoch, 5. März 2014

Küssen auf eigene Gefahr von Susan Andersen

Kopfgeldjäger zum Verlieben

Sam McKade ist Kopfgeldjäger. Auf dem Flughafen begegnet ihm doch tatsächlich dem Showgirl Kaylee MacPherson, die sich aufgrund ihrer Kaution nicht aus dem Bundesstaat entfernen darf. Also was tut ein richtiger Kautionsdetektiv in diesem Fall? Natürlich verfolgt er Kaylee. Diese besucht ihre Zwillingsschwester Catherine, eine brave Lehrerin für gehörlose Kinder. Als Sam auftaucht macht sich Kaylee auf und davon. Catherine kann Sam nicht davon überzeugen, dass sie nicht Kaylee, sondern ihre Zwillingsschwester ist. Sam glaubt an ein Täuschungsmanöver und macht sich mit Catherine zurück auf den Weg nach Miami. Aber diese Frau ist einfach hinreißend und anders als die sonstigen Klientinnen von Sam...

Dies war mal wieder eine Geschichte von Susan Andersen, die man einfach so weglesen konnte und die mich gut unterhalten hat. Zwar ist das Grundkonzept eines solchen Romans schon von vornherein klar, aber zwischendurch mag ich es bei einem schönen Frauenroman mit einigen zusätzlichen Krimieinlagen zu entspannen. Zusätzlich hat es Catherine es Sam nicht immer leicht gehabt und der Kampf zwischen den beiden war sehr spannend und auch amüsant. Ich bleibe weiterhin ein Fan von Susan Andersen und kann auch dieses Buch von ihr wieder allen empfehlen, die es noch nicht gelesen haben und die auch die Romane von Linda Howard oder Sandra Brown mögen.

Für dieses Buch vergebe 8 von 10 Punkte und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude