Montag, 31. Dezember 2012

Ein Glückskind von Thomas Buergenthal

Ein Glückskind, das den Holocaust überlebte

Thomas Buergenthal erzählt in dieser Biographie beeindruckend wie er als jüdischer Junge das Warschauer Ghetto, Auschwitz und den Todesmarsch nach Sachsenhausen überlebt hat. Nach der Befreiung des KZ Sachsenhausen durch die Polen wird er von diesen als Maskottchen auf deren Reise nach Deutschland mitgenommen und überlebt auch dieses Abenteuer. Er ist eben ein richtiges Glückskind.

Als ich diese Buch gelesen habe war ich zu Tränen gerührt. Ich habe immer wieder den Kopf geschüttelt und gedacht, dass kann doch niemand überleben. Aber Thomas Buergenthal muss einen sehr guten Schutzengel gehabt haben, der immer wieder dafür sorgte, dass die unterschiedllichsten Menschen die ihm begegneten geholfen haben, dass er die Tortouren überlebt. Zum Ende des Buches habe ich geweint wie ein Schlosshund.

Jeder der sich für Geschichte, insbesondere für das Verbrechen des Holocausts interessiert kann ich diese Autobiographie nur empfehlen. Sie ist echt Lesenswert und öffnet einen mal wieder die Augen, wie gut wir es heute doch haben.

Ich vergebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Abgebrezelt von Nina Schmidt

Abgebrezelt statt Aufgebrezelt

"Ich stehe nackt im Bad und drücke die Haut an meinen Oberschenkeln fest zusammen, um mir anzuschauen, wie meine Beine mal wieder aussehen, wenn ich 50 bin. Als ich meinen Oberschenkel wieder loslasse, beschliesse ich mit 49 zu sterben.
Ich befinde nicht noch in Cellulite-Stadium 1, die Dellen sind also nur dann zu sehen, wenn ich - so wie jetzt - die Haut zusammendrücke oder in zu kurzen Hosen auf zu engen Platikstühlen sitze. Also trage ich lange Hosen oder stehe im Sommerkleid. Wer keine Lust hat sich zu Testzwecken in die Oberschenkel zu kneifen, kann auch einfach mal in einer Umkleidekabine bei H&M vorbeischauen. Hier leidet jede Frau, die älter als acht ist an Cellulite im Endstadium."

So beginnt das Buch von Nina Schmidt.

Jessica wird bald 35 und ist verzweifelt. Sie will unbedingt für einen alten Freund gut aussehen und geht aus diesem Grund zu ihren Ex einen Arzt und lässt sich von diesem Botox spritzen. Dieser Eingriff bleibt nicht ohne Folgen ... Ihr Leben gerät nun vollens aus den Fugen.

Ich mag die lockere Erzählweise von der Autorin. Der Schönheitswahn wird hier auf sehr schräge und lustige Art (nur für die Leserin, nicht für Jessica) verarbeitet und ich habe bei der Lektüre sehr oft lachen müssen.

Diese Buch sollte Frau unbedingt gelesen haben.

Ich vergebe 10 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude
Sehr lesenswert: Abgebrezelt

Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst von Wendy Mass

Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

Kurz vor seinem 13. Geburtstag bekommt Jeremy Fink ein Päckchen von einer Anwaltskanzlei. Es beinhaltet eine kleine raffinierte Holzkiste, die sein toter Vater für ihn vorbereitet hat, weil eine Wahrsagerin ihn als Kind erzählt hat, dass er mit 40 Jahren sterben wird. Weiterhin ist ein Brief enthalten, in welchem der Anwalt leider mitteilt, dass er das Päckchen schon heute senden muss, da er einige Zeit nicht in der Stadt ist und die 4 Schlüssel die zum Öffnen der Holzkiste notwendig sind, nicht mehr finden kann. Auf der Kiste ist vermerkt, dass sie die Antwort auf den Sinn des Lebens enthält. Nun ist guter Rat teuer, wo kann er diese Schlüssel auftreiben. Gemeinsam mit seiner besten Freundin macht er sich auf die Suche nach den richtigen Schlüsseln.

Bei der Wahl dieses Buch auf meine Wunschliste zu setzen, war (ich muss es leider gestehen) zu allererst nur der Titel ausschlaggebend. Dann als ich es endlich gekauft hatte und mir noch einmal den Klappentext durchgelesen hatte, war mein erster Gedanke: Oh mein Gott ein Buch für Kinder, ich hätte mich besser informieren sollen.

Aber nun hatte ich das Buch bereits gekauft und auch auserwählt, das nächste Buch zu sein, was zum SuB-Abbau gelesen werden sollte.

Und siehe da meine Entscheidungen waren alle richtig. Ich war wie gefangen in dieser Geschichte, habe mitgefiebert, mitgelitten, mitgeweint und mitgelacht. Und zusätzlich wollte ich auch so gerne wissen was er Sinn des Lebens nun ist.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.

Ich vergebe 10 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude
Einer meiner Favouriten dieses Jahr