Samstag, 30. März 2013

Feuer und Asche von Elizabeth Gage

Feuer und Asche

Im Rahmen meiner Jahreschallenge bei Buchgesichter.de habe ich im März das Buch Feuer und Asche von Elizabeth Gage gelesen. Das Buch umfasst 791 Seiten, die sich aufgrund der kleineren und engen Schrift eher wie 1500 Seiten angefühlt haben.

Zur Story:

Am 22. April 1933 werden vierhundert Meilen voneinander entfernt zwei Mädchen geboren.

Elisabeth Dameron kommt als erste in der Nähe von Cleveland zur Welt. Ihre Eltern sind aus Irland in die USA eingewandert. Ihr Vater ein charmanter, gutaussehener und gutgelaunter Mann. Ihre Mutter das genaue Gegenteil. Sie ist eine kleine verhärmte sowie humorlose Frau. Nach der Geburt ist es der Vater der sich freut, dass die Kleine endlich da ist und er verteilt an alle Anwesenden Zigarren. Dass es eine Tochter bekommen hat stört ihn in keinster Weise.

Wenig später wird Laura Belohlaveks ohne weitere Komplikationen in Chicago geboren. Auch ihre Eltern sind Einwanderer. Ihre Mutter war sehr leise und machte den Eindruck sich für die Geburt und deren Umstände entschuldigen zu müssen. Ihr Vater wirkte mürrisch und sehr ernst. Dieser unfreundliche Vater war enttäuscht, dass seine Frau ihm eine Tochter geboren hat. Er hatte bis zum Schluss auf einen Sohn gehofft.

"Aber alle großen Figuren der Geschichte sind einmal hilflose Babys gewesen. Dennoch wäre keiner der Beteiligten auch nur für einen Moment auf den Gedanken gekommen, dass er selbst eine kleine Rolle gespielt hatte, was das zukünftige Schicksal der Nation betraf, indem er einem dieser beiden Mädchen auf die Welt geholfen hatte in jener frostigen Aprilnacht."

Eine weitere wichtige Person in dieser Geschichte ist Hal Lancaster. Er ist der 2. Sohn einer sehr traditionellen und konservativen Familie. Nach dem Tod seines älteren Bruders wird Hal der Erbe in der Familiendynastie.

Wie wird das Schicksal diese drei Personen zueinander führen?

Elizabeth Gage eröffnet ihren Roman mit einem Prolog, der dem Leser bereits auf den ersten Seiten das Ende der Geschichte aufzeigt. Was aber kein Grund ist diesen Roman nicht zu lesen. Es wird vielmehr der Hunger auf die Geschichte geweckt. Wie konnte es zu dem beschriebenen Ereignis kommen und was ist wirklich und aus welchem Grund geschehen.

Auch dieses Mal hat Elizabeth Gage wieder eine große, allumfassende Geschichte über Liebe, Macht, Manipulation, Erpressung sowie Leidenschaft geschrieben und dabei ein tolles Bild von den Protagonisten gezeichnet. Ich bemängle aber, dass auch dieser Roman wieder nach dem gleichen Schemata aufgebaut ist, wie der letzte Roman den ich von ihr gelesen habe. Weiterhin war es nach einiger Zeit sehr mühsam die wirklich kleine Schrift konzentriert zu lesen.

Aber Alles im Allen war dieses Buch auch wieder sehr unterhaltsam. Wegen der kleinen eben von mir angemerkten Mängel gebe ich dem Buch 8 von 10 Punkten und auch eine Leseempfehlung.

© claude

Mittwoch, 27. März 2013

Ist meine Hose noch bei Euch von Anna Koch

Sie haben eine SMS

Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 2 der Reihe Neues aus SMSvonGesternNacht.de

Anna Koch und Axel Lilienblum sammeln seit 2009 auf dieser Plattform SMS und die lustigsten von Ihnen wurden dann in diesem Buch veröffentlicht.

Leichte Lektüre für Zwischendurch. Zum Schmunzeln, laut Lachen oder als Partygag geeignet. Ideal als Geschenk für Freunde und Bekannte.

Ich habe das Buch in kleinen Pausen immer wieder gelesen und konnte von den sonderlichen Botschaften nicht genug bekommen. Einfach herrlich, was die Leute alles so miteinander teilen.

Mittlerweile gibt es auch Band 3, mal schauen, wann ich mir den zulegen werde.

1. Du hast mich auf dem Balkon vergessen
2. Ist meine Hose noch bei Euch?
3. Ich guck mal ob du in der Küche liegst

Ich gebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Montag, 25. März 2013

Midleifcrises von Leif L. Andersson

Das Leben als Single ist beschwerlich

Leif und Elke sind schon lange kein Traumpaar mehr, als Elke ihrem Mann zu Weihnachten rausschmeisst. Auf der Suche nach einen Latminute-Urlaub, um allen zu entfliehen, entdeckt Leif anstelle einer Reise eine Flirtbörse. Hier meldet er sich sofort an. Auf seiner Reise durch verschiedene Singelportale und Datingbörsen lernt er viel über ein Leben als männlicher Single. Als erstes erklärt ihm Inez die 10 Gebote des Internetflirts. Und langsam aber sicher erkennt er, dass er ab jetzt von den Frauen als Freiwild angesehen wird. Eine lange Odyssey durch diverse Betten beginnt und Leif stellt fest, dass er noch eine Menge zu lernen hat.

Leila Andersson zeichnet ein sehr interessantes, aber auch erschütterndes Bild über sein bzw. Leifs Leben. Dieses Buch beschreibt sehr genau, wie eine Ehe an zu wenig Gemeinsamkeiten, zu wenig Liebe und zu wenig Vertrauen zerbrechen kann. Die Geschichte hat einen erfrischenden Schreibstil, der es sehr angenehm macht dieses Buch zu lesen. Einige Male habe ich laut lachen müssen und insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Es ist sehr spannend den Protagonisten auf seiner Reise durch Deutschlands Betten zu folgen. Und ehrlich gesagt habe ich aus diesem Buch auch etwas für mich gelernt. Ich kann mich glücklich schätzen und auch mal dankbar sein einen Mann an meiner Seite zu haben, der mich aufrichtig liebt. Hoffentlich werde ich niemals in die Verlegenheit kommen, dass ich einmal eine Singleplattform frequentieren muss.

Der "Erfahrungsbericht" von Leila Andersson ist sehr lesenswert, amüsant, aber auch tiefgründig und teilweise ein wenig erschreckend. Dieses Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung und 9 von 10 Punkte.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

Freitag, 22. März 2013

Unter der Blutbuche/Silberhochzeit von Maeve Binchy

Das Leben in Irland

Unter der Blutbuche

In dem kleinen Ort Shancarrig (alter Fels) in Irland ist das Leben beschaulich und wenig abwechslungsreich. Hier kennt jeder jeden und nichts bleibt verborgen. Die Blutbuche auf dem Schulhof der Dorfschule hat schon viele Kinder kommen und gehen sehen. Alle haben sie hier ihre Initialien in den Stamm geritzt. Und könnte diese Blutbuche reden, dann hätte Sie einige interessante Geschichten über die Menschen aus Shancarrig zu erzählen.

Hier gibt es z. B. die Geschichte der Maddy Ross, die als Hilfslehrerin an der kleinen Dorfschule beginnt. Für die Kinder ist sie fast wie eine ältere Schwester. Schnell hat sie die Herzen der Kinder gewonnen. Sie lebt noch bei ihrer Mutter im Dorf und fühlt sich schrecklich allein. Eines Tages kommt ein neuer Kaplan ins Dorf und Maddy fühlt sich zu ihm hingezogen. Wie wird ihre Geschichte weitergehen?

Maeve Binchy erzählt nicht wie bei anderen Schriftstellern üblich eine Gesamtgeschichte nach aufeinander folgenden Kapiteln. Ihre Erzählweise ist vielmehr nach den Hauptpersonen der Geschichte gegliedert. So erzählt sie unter anderem die Geschichte von Eddie, Leo, Dr. Jims, Nora Kelly usw. und diese fügen sich zu einem Gesamtbild des Lebens in dem kleinen Ort zusammen. Ich fand diese Erzählweise sehr passend und ansprechend.

Der Roman spielt in der Zeit von ca. 1950-1969. Die Story war flüssig zu lesen und interessant geschrieben. Besonders die Geschichte von Nora Kelly hat mich sehr berührt.

Dieses Buch stand jetzt bereits ca. 14 Jahren bei mir im Regal. Ich muss gestehen, ich hatte auch schon einmal versucht es zu lesen, habe es dann aber wieder zurückgestellt. Es war damals wohl nicht die richtige Zeit für dieses Buch.

Ich kann für dieses Buch nur eine Leseempfehlung geben. Mir hat es sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich 9 von 10 Punkten.

Silberhochzeit

Im Jahr 1985 sind Deidre und Desmond bereits 25 Jahre verheiratet und es gilt eine Feier zu ihrer Silberhochzeit auszurichten. Ihre Tochter Anna macht sich Gedanken wie dieses Fest zu einem Erfolg werden kann und was sich ihre Eltern wünschen. Eines ist sicher. Es muss ein herausragendes Fest werden, damit alle sehen wie hervorragend es allen Familienmitgliedern geht. Schon immer wurde bei Problemen innerhalb der Familie der Umwelt vorgegaukelt, dass alles in bester Ordnung ist. Wird es gelingen das Fest zu einem Erfolg zu machen?

Die war das zweite Buch von einem Doppelband, welches ich von Maeve Binchy gelesen habe. Auch in diesem Buch erzählt die Autorin die Geschichten der einzelnen Protagonisten , anstatt die Geschichte in einzelne Kapitel zu untergliedern. Diese einzelnen, aber auch leisen Geschichten zeichnen ein Gesamtbild der Probleme und Erlebnisse der letzten 25 Jahre der Familie Doyle und ihrer Freunde.

Die Autorin hat auch in diesem Buch mit der Einfachheit ihrer Ausdrucksweise eine leise, aber wunderschöne bzw. gefühlvolle Geschichte erzählt.

Ich weiß gar nicht, warum dieses Buch so lange bei mir im Regal verstaubt ist. Von mir bekommt das Buch 9 von 10 Punkten und eine Leseempfehlung.

Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe

© claude

Donnerstag, 21. März 2013

Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Oh wie schön ist unsere Welt ...

Story: Wir befinden uns im Jahre 632 nach Ford in Utopia, der schönen neuen Welt. In dieser Welt wird die Fortpflanzung des Menschen nur noch im Labor betrieben. Es können aus einer Eizelle eine Vielzahl von gleichartigen Menschen, Dutzendlinge erschaffen werden. Es handelt sich hier um eine Massenproduktion, die zur Stabilisierung der Gesellschaft beitragen soll. Bei dieser Massenproduktion werden die Eizellen, aber den unterschiedlichsten äußeren Bedingungen ausgesetzt. Hierdurch gibt es Veränderungen in der Genetik und es werden Menschen für unterschiedliche Kasten gezüchtet. Es gibt die Alphas, Betas, Gammas...usw. Die Alphas stehen auf der ersten Stufe und sind in der Elite, dann kommen die Betas usw.

Mir ist aufgefallen, dass es bei den Alphas nur Männer gibt. Frauen können also höchstens Betas sein. Diese Betas haben in dieser Gesellschaft im beruflichen Sektor auch eine große Verantwortung. Aber sie sind vor allen dafür da, den Sexualtrieb er Alphas zu erfüllen. Dieser wird aber nicht mehr zur Fortpflanzung genutzt. Mutter und Vater gibt es nicht mehr. Kinder werden nur im Labor, in Flaschen gezüchtet. ...

Ich habe dieses Buch im Rahmen meiner Jahreschallenge bei Buchgesichter.de gelesen. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen diese Lektüre auf meine Wunschliste zu setzen, geschweige denn dieses Buch jemals zu lesen. Allein das Vorwort des Schriftstellers hat mir schon den Schweiß auf die Stirn getrieben. Ich war kurz davor die Lektüre abzubrechen und das Buch ganz hinten in meinem Regal ein Versteck zu suchen. Aber ich hatte eine Mission und ich habe weitergelesen.

Alles in Allem ist diese hier beschriebene Zukunftsvorstellung schon sehr krank. Aber nach kürzester Zeit war ich in dieser utopischen Welt gefangen. Wollte wissen wie sich alles weiterentwickelt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören weiterzulesen. Ich kann eigentlich jedem empfehlen diese Buch einmal zu lesen, um zu sehen wie der Schriftsteller bereits 1931 eine Welt gezeichnet hat, wie sie für uns nicht wünschenswert sein kann. Ich habe auch 1984 gelesen und ich muss sagen, das Buch Schöne neue Welt hat mir eindeutig besser gefallen.

Ich vergebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Mittwoch, 20. März 2013

Midleifcrises von Leif L. Andersson

Buchgewinn mit Leserunde

Letzte Woche Freitag war es ja soweit. Die Gewinner des Buches Midleifcrises mit anschließender Leserunde wurden bei buchgesichter.de gezogen. Da ich schon ganz aufgeregt war, ob ich vielleicht gewonnen haben könnte, habe ich im Laufe der Tages ein paar mal in der Gruppe vorbeigeschaut.

Und siehe da am Nachmittag wurden die Gewinner bekanntgegeben und freu, schrei, jubel. Da steht doch tatsächlich mein Name unter den Gewinnern. Sehe ich auch richtig? Noch mal schnell überprüft, ob das wirklich mein Name ist. Ja alles richtig mein Name steht an 2. Stelle.

Also schnell eine Nachricht an Anna gesendet, schließlich soll das Buch ja zum Beginn der Leserunde auch bei mir sein. Heute morgen als der Postbote kam, hatte er dann auch meine Büchersendung von Buchgesichter mit dabei. Schnell mal auspacken und freuen über den Gewinn. (Ich habe zwar keinen Platz mehr in Regal, aber was sollst, ich bekomme das schon geregelt!)

© claude

Samstag, 16. März 2013

Tödliche Orchidee von Elizabeth Gage

Tödliche Orchidee

Tödliche Orchidee von Elizabeth Gage habe ich im Rahmen der Jahreschallenge bei Buchgesichter.de gelesen. Das Buch umfasst 605 Seiten und ist aus dem Jahre 1996.

Zur Story:

Oktober 1955:

Jill ist ein kleines verängstiges 6-Jähriges Mädchen. Ihre Mutter und deren Freund haben sich aus dem Staub gemacht und die Kleine einfach ihrem Schicksal überlassen. Vorher aber haben sie sie geschlagen und gequält. Aber Jill hat es geschafft 4 Wochen ohne diese beiden Menschen zu überleben. Sie ist sogar noch 3 Wochen allein in die Schule gegangen, ohne den Lehrern etwas zu erzählen. Dann hat sie aufgegeben und hat sich in der Wohnung versteckt. Hier wird sie nach 4 Wochen von Sozialarbeitern entdeckt, weil sie eine Woche nicht mehr in der Schule war. Sie redet kein Wort ….

Januar 1958:

Jordan Lazarus ist 17 Jahre alt, als sein Vater in der Fabrik einen schweren Unfall hat, der ihn zum Krüppel macht. Die Familie bestehend aus den Eltern und 6 Kindern lebt bereits in ärmlichen Verhältnissen. Die Krankenhauskosten für seinen Vater werden von der Firma nicht getragen und die zugesprochene Rente ist sehr gering und wird auch nur für 2 Jahre bezahlt. Was also soll geschehen. Die 4 Brüder setzen sich zusammen und diskutieren, wie sie die Familie über Wasser halten können. Sie alle arbeiten bereits in der gleichen Firma, in der ihr Vater arbeitsuntauglich wurde. Das Geld was sie verdienen wird einfach immer zu wenig für die Bezahlung der ärztlichen Behandlungen sein. An diesem Abend finden sie keine Lösung für ihr Problem. Am nächsten Morgen entdeckt die Familie, dass Jordans Bett unberührt ist und seine wenigen Habseligkeiten fehlen. Jordan hat die Familie verlassen. Erst denken sie er hat sich einfach aus dem Staub gemacht. Aber nach 2 Monaten kommt der erste Scheck über zweitausend Dollar bei ihnen an….

Oktober 1965:

Leslie Chamberlain ist 16 Jahre. Bereits im Alter von 6 Jahren ist ihre Mutter an einer unheilbaren Krankheit gestorben. Seitdem lebt sie mit ihren Vater, einem Fabrikarbeiter allein. Sie haben nicht viel Geld, aber zum Leben reicht es. Zusätzlich wird Leslie von ihren Lehrern bescheinigt, dass sie sehr begabt und intelligent ist. Ihr Vater ist sehr stolz auf sie. Aber Leslie, die sehr schüchtern ist, hält sich ihren Mitschülern gegenüber nicht als ebenbürtig. Heimlich schwärmt sie für einen Mitschüler, der ihr aufgrund seines familiären Status (Eltern sind reich) als unerreichbar erscheint. Eines Tages bemerkt dieser Junge die Schönheit von Leslie und er verabredet sich mit ihr, um sie nach der Schule nach Hause zu bringen. Sie kommen sich näher und sie wollen sich auch ein weiteres Mal heimlich am See treffen. Dieses Treffen und die weiteren Ereignisse wird Leslie nie wieder vergessen …..

In dieser Geschichte geht es um Macht, Manipulation, Verrat, Liebe und Leidenschaft. Elizabeth Gage schafft es hier eine großartige Geschichte zu erzählen, die vom Anfang bis Ende spannend ist und spannend bleibt. Dieser Roman ist in einen Schreibstil verfasst, der ein flüssiges Lesen der Geschichte möglich macht.

Dieses Buch scheint es leider im regulären Buchhandel nicht mehr zu geben. Bedenkt man, dass dieses Buch bereits über 10 Jahre auf meinen Stapel ungelesener Bücher gelegen hat, ist das auch nicht weiter verwunderlich.

Fazit: Wer grosse Geschichten mit einem Schuss Liebe und Dramatik, Machtkämpfen und Intrigen mag dem will ich dieses Buch ans Herz legen. Ich gebe dem Buch 9 von 10 Punkten.

© claude

Der Teufel von Köpenick von Horst Bosetzky

Der Teufel von Köpenick

Beim Buch der Teufel von Köpenick handelt es sich um einen dokumentarischen Kriminalroman. Der Autor Horst Bosetzky erzählt die Geschichte von Bruno Lüdke, den "doofen" Bruno, und Heinz Franzke. Franzke ist im Hitlerdeutschland ein unbedeutender Kriminalbeamter, der mit der Aufklärung einiger Mordfälle in Berlin im Jahre 1943 betraut wird. Bei der Suche nach dem Täter läuft der dem geistig zurückgebliebenden Hilfsarbeiter Bruno Lüdke über den Weg. Durch Ehrgeiz zerfressen und durch Ruhmeszucht getrieben wird Bruno durch Heinz Franke bald als Hauptverdächtiger, als der gesuchte Massenmörder präsentiert.

Diese Buch erzählt diese wahre Geschichte sehr spannend und zeigt gleichzeitig wie im nationalistischen Justizapperat ein Teufel (Täter) geschaffen wurde, als man dringend einen solchen brauchte.

Ich kann dieses Buch jedem Fan von wahren Kriminalgeschichten nur ans Herz legen. Wer zusätzlich noch an dem Berlin im Jahre 1923-1943 und der Arbeit der Justiz im Hitlerdeutschland interessiert ist, dem ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

Ich vergebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Freitag, 8. März 2013

Der Joker von Markus Zusak

Das Spiel des Lebens

Story: Ed Kennedy ist 19 Jahre alt, Taxifahrer und er wohnt in einer baufälligen Hütte mit seinem Hund Türsteher. Durch sein Eingreifen während eines Banküberfalls wird er kurzzeitig zum Helden seiner Heimatstadt. Ansonsten hat er noch nicht viel erreicht. Er lebt so in den Tag hinein und trifft sich oft mit seinen drei besten Freunden Marv, Ritchie und Audrey zum Karten spielen. Eines Tages findet er in seinem Briefkasten eine geheimnisvolle Karte, das Karo As mit 3 Adressen und Uhrzeiten, aber ohne Absender darauf. Was soll Ed nur mit dieser Botschaft machen…..

Der Schriftsteller Markus Zusak hat mich mit seiner Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt. Man wird von ihm auf eine Reise, auf Ed's Weg mitgenommen und weiß doch nicht genau, wohin dieser führt, bis man das Ziel erreicht hat.

Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist einfach nur toll geschrieben und es geht einem sehr zu Herzen.

Fazit: Spannende und rührende Lektüre , die jeden der mal wieder einen etwas anderen Blickwinkel auf seine Welt und seine Umgebung braucht, zu empfehlen ist.

Ich gebe 9 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude
Der Joker von Markus Zusak

Lass uns Feinde bleiben von Sebastian Schnoy

Wann ist ein Mann ein Mann

Der Roman erzählt die Geschichte von Tim. Dieser ist in einer Beziehung mit Sarah. Sarah überredet Tim immer wieder zu sehr unterschiedlichen Aktivitäten, die sie näher zueinander bringen sollen. So geht er mit Ihr zum Yoga, besucht Vernissagen von Künstlern die er nicht versteht und nimmt an einen Italienischkurs und einen Samba-Tanzkurs teil, die ihm keinen Spaß bringen. Obwohl es sich alle Mühe gibt, Sarah zu gefallen, ist diese mit Tim und seinem Verhalten/Benehmen unzufrieden. Was nun passiert ist also nicht weiter verwunderlich. Sarah verlässt Tim.

Tim ist einfach zu nett für diese Welt. Seine Freunde geben ihm nun diverse Ratschläge, damit er sein Verhalten ändert und sein ganzes Potential ausschöpfen kann. Wie das wohl alles enden wird...

Ich möchte zum Inhalt nicht mehr verraten, damit ihr selbst noch die Gelegenheit habt dieses Buch für Euch zu entdecken.

Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten in das Buch reinzufinden. Aber nach kurzer Zeit war ich mitten in der Geschichte. Der Autor hat einen angenehmen und bildhaften Schreibstil. Im Großem und Ganzen eine recht nette Lektüre.

Fazit: Die Story des Buches ist nicht neu, aber unterhaltsam. Wer bereits Bücher von Tommy Jaud, Matthias Sachau oder Tom Liehr gelesen hat und diese mochte, wird auch an dieser Geschichte Gefallen finden.

Ich gebe 8 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Mittwoch, 6. März 2013

Fang schon mal ohne mich an von Carly Phillips

Fang schon mal ohne mich an

Molly wird wie schon so oft in ihrem Leben von ihrer Mutter verlassen. Tief verletzt packt auch sie ihre Sachen und verlässt die Stadt, in der sie jetzt nicht mehr heimisch werden kann. Ihr Freund Hunter ist bereit alles für sie aufzugeben und mit ihr zu gehen. Dies möchte Molly aber nicht und geht ohne ihn.

8 Monate später steht Molly wieder vor Hunters Tür. Sie braucht seine Hilfe, denn ihr Vater wird verdächtigt seinen besten Freund und Geschäftspartner ermordet zu haben. Molly braucht den besten Anwalt den sie kennt und das ist nun mal Hunter. Wird Hunter nach ihrer gemeinsamen Vergangenheit bereit sein ihr zu helfen?

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr zum Inhalt sagen. Lest selbst wenn ihr euch angesprochen fühlt.

Carly Phillips hat hier wie für sie typisch eine nette Geschichte zu Papier gebracht. Der Schreibstil ist flüssig und recht ansprechend.

Fazit: Ein grundsolider romantischer Roman, der Fans von Carly Phillips gefallen wird.

Ich vergebe 9 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Montag, 4. März 2013

Dschungel der Gefühle von Sandra Brown

Für Liebhaber von romantischen Romanen

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Buch von Sandra Brown, welche bereits 1987 von ihr geschrieben wurde und zu dieser Zeit unter ihrem Pseudonym Rachel Ryan veröffentlich wurde.

Story: Kerry Bishop arbeitet als Lehrerin im kriegsgeplagten Montenegro. Sie ist auf der Suche nach einem Söldner, der ihr hilft 9 Kinder deren Eltern tot oder verschollen sind, in 3 Tagen zur Grenze zu bringen, damit diese nach Texas ausgeflogen werden können. Hier warten bereits Adoptiveltern auf sie. Bei ihrer Suche trifft sie auf Lincoln O'Neal. Gemeinsam kämpfen sie sich durch den Dschungel und lernen sich besser kennen.

Dieser Roman ist ein purer Liebesroman und hat mit den Thrillern und Krimis die Sandra Brown heute schreibt keine Ähnlichkeit.

Fazit: Dieses Buch ist ein solider geschriebener Liebesroman und für Fans von z.B. Nora Roberts empfehlenswert.

Ich gebe 7 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude

Samstag, 2. März 2013

Gefährliche Begierde von Tess Gerritsen

Mord auf Shephard's Island

Miranda hat ihre Affäre mit Richard Tremain bereits beendet, als dieser erstochen in Ihren Bett gefunden wird. Sie bestreitet die Tat gegangen zu haben. Richards Bruder weiß nicht was er glauben soll. Langsam wachsen in ihm die Zweifel, ob Miranda diese Tat auch wirklich gegangen haben kann. Er ermittelt auf eigene Faust und gerät dabei selbst in Gefahr sich in Miranda zu verlieben. 

Dieses Buch von Tess Gerritsen ist eins ihrer frühen Werke. Es ließ sich flüssig und ist auch bis zu Ende interessant geschrieben. Wer hier einen Extra spannenden Gerritsen erwartet wird aber leider enttäuscht sein.

Fazit: Der Roman verbindet die beiden Genre Krimi und Romantik miteinander. Wer bereits Fan von Linda Howard ist, dem könnte dieses Buch gefallen.

Ich vergebe 6 von 10 Punkte. Wer sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte kommt hier zur Leseprobe.

© claude